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death rate nuclear oil coal atomlobby







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24. Mar 2011 23:27
Tags: death rate nuclear oil coal atomlobby
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15 Comments:

Tomjhak at 24. Mar 2011 23:37
Ich würd gern mal die Zahlen sehen auf welchen das basiert.
exo at 24. Mar 2011 23:46
warscheinlich seit anbeginn der industrialisierung :D
dann würds wenigstens passen :D
folgsam at 24. Mar 2011 23:48
nextbigfuture.com/2011/03/deaths-per-twh-by-energy-source.html bitteschön die quelle.
folgsam at 24. Mar 2011 23:51
Lustig ist ja, dass selbst Dachsolaranlagen gefährlicher sind (ok, nicht viel). Man kann ja beim installieren und warten vom Dach fallen :]
exo at 25. Mar 2011 00:10
ich die variablen eigentlich ein wenig doof. TODESRATE je PRODUZIERTES WATT...
meiner meinung nach wäre das als ob man TODE je UNFALL von Autos, Bussen und Flugzeugen vergleicht. bei Auto wäre die Todeszahl je Unfall dann vll. 3. beim Busunfall sinds dann aber schon 15 und die Zahl beim Flugzeug ist dann 150.
ich finde das verzerrt die realität schon ein wenig. :/
folgsam at 25. Mar 2011 00:25
Keine Ahnung was du meinst. Todesfälle pro Watt wären wohl eher wie Tote pro gefahrene Kilometer.
Die Statistik hat jedoch noch die Todesraten bei Abbau der Ressourcen (Minenunfälle, Staublunge) Aufbau der Anlage (vom Dach fallen, vom Windrad fallen, vom Gerüst fallen), Fehlfunktionen des Kraftwerks (explodierende Boiler, geborstene Dämme, GAUs) mit einbezogen.

Bei VW fällt sicher auch mal jemand aufs Band und wird verwurstet, das wird jedoch üblicherweise nicht in die Statistiken zur Verkehrssicherheit eingepflochten.
thecursed at 25. Mar 2011 00:34
stimmt, aber beim transport vom strom passieren auch weniger unfälle. insofern nicht verkehrssicherheit sondern produktion. insofern passt das mit per watt/pro kilometer.
und ich seh das wie das bild.
wenn man wieder ein halbes dorf in den graben von nem kohlebau fällt ist alles ok, wenn sich einer in nem akw der finger verstaucht stehen wir vor nem weltuntergang. also liebe firmen denkt dran, tötet soviele ihr wollt, aer nicht mit akws
folgsam at 25. Mar 2011 01:01
In dem Artikel steht auch, dass die Unfälle beim Transport der Ressourcen einbezogen sind, also zb. die Kohle von der Mine zum Kraftwerk. Das sind in den USA allein 1.2 milliarden Tonnen pro Jahr. Uran braucht man weltweit pro Jahr vergleichsweise wenige 600.000 Tonnen.
Nimbus1989 at 25. Mar 2011 01:33
was eine gequirlte kacke. Und das im Umkreis von AKWs die Zhal der Kinderleukämiefälle auffällig hoch ist wird doch heute noch verschwiegen. keiner sagt dass Kohle und Öl DIE alternativen zu Atomkraft sind. Natürlich ist auch qualm ungesund aber dir fallen nicht gleich haare und Zähne aus. Also bitte, wer heute noch für Atomkraft ist gehört nach Fukushima zum aufräumen geschickt!
muri at 25. Mar 2011 02:02
Der Unterschied: Die Tode bei Kohle und Öl gehen schnell und werden über die Zeit vergessen. Bei Nuklearen Unfällen gibt es noch Generationen später Folgeschäden.
Nimbus1989 at 25. Mar 2011 02:14
Ich möcht auch gar nicht sagen dass es einige Kohlemienenarbeiter böse mitgenommen hat unter Tage zu arbeiten, aber wenn heute noch außerhalb der Sperrzone von Tschernobyl Kinder mit zusammengewachsenen Fingern (was im Gegensatz zu anderen Folgen ja vielleicht noch verkraftbar ist) geboren werden, dann mach ich mir Gedanken. Es wird nur Zeit dass in die richtige Richtung geschaut und investiert wird, Wind weht, Sonne scheint und Wasser fließt von Bergen herunter, und da steckt noch so viel Potential drin. Das wird nur immer gern klein geredet, damit die konzerne nicht plötzlich nutzlose kraftwerke da stehen haben. Aber das muss und wird kommen
Kephal at 25. Mar 2011 03:58
Nimbus sagts wies ist, jeder der eine Meinung hat ist voll verantwortlich für die irgendwelche Naturkatastrophen, olé
Wenn du für Sonnenenergie bist, musst du dann auch jede Person persönlich beerdigen die beim Installieren vom Dach fällt?
folgsam at 25. Mar 2011 09:31
Ein Kohlekraftwerk belastet im laufenden Betrieb die Umgebung etwa 10x höher mit Radioaktivität als ein AKW. Ionisierende Strahlung bei der Energieproduktion ist kein Alleinstellungsmerkmal der Atomkraft, in den verschiedenen Kohlesorten sind genug strahlende Elemente drin und die werden einfach in die Atmosphäre verblasen.

Was die langfristigkeit angeht, was glaubst du wie lange wir was vom CO2 der fossillen Energieträger haben? Und glaubst du Kohlasche wär gesund und in ein paar Jahren würden darauf Blümchen wachsen?

Nimbus1989 at 25. Mar 2011 12:55
Ich sag nich dass die Wahrscheinlichkeit einer solchen Naturkatastrophe her genauso hoch ist, aber nehmen wir einfahc mal an ein Anschlag mit einem Flugzeug (ja sowas gab es schonmal, das kann funktionieren ;) ) passiert in einem Automkraftwerk in der Mitte Deutschlands. Wie viele sind dann tot? Flieg mal in ein Kohlekraftwerk oder in ein Windrad und guck obs die selbe Wirkung hat. Und dass Asse voll Wasser läuft und damit vielleicht bald das Grundwasser strahlt, sollte man im Hinterkopf behalten. Auf den Arbeiter der vom Dach fällt geh ich nicht ein, das ist lächerlich. Das kann überall passieren und hat nichts mit Energiegewinnung zu tun
EvilTwin at 25. Mar 2011 17:59
Bullshit das da oben... laut offizieller Aussage sind in Tschernobyl ja auch nur 4000 Menschen betroffen gewesen... die knapp 200.000 Liquidatoren bzw. spätfolgen bei Menschen die Essen aus Polen oder angrenzenden Gebieten gefuttert haben (auch Frankreich, wo die Ernte teilsweise hätte eigentlich vernichtet werden müssen) usw. werden in der Statistik nicht erwähnt...